asdfg   SPS   SCHULBAU POTSDAMER STRASSE   01 asdfg Architekten SPS 000 300×90

Schulbau Potsdamer Strasse (Wettbewerb, 1.Preis)

Durch den Neubau des Eingangsbebäudes der Grundschule Potsdamer Strasse werden die vorhandenen Gebäude, Wege und Plätze in ein neues Verhältnis zueinander gesetzt. Zentrale Fragen sind hierbei: wo fängt die Schule an, wo hört sie auf? Wie bewege ich mich auf die Schule zu, wie nehme ich Sie als Passant war, wie als Nutzer, als Lehrer, als Schüler oder als Elternteil? Durch die Positionierung des Nebaus in Verlängerung der bestehenden Bebauung an der Nord-West Seite erhält die Schule einen Vorplatz. Einen Bereich, der zwischen den öffentlichen Flächen der Strasse und Bürgersteige und dem Schulgelände vermittelt. Der so neu entstehende Vorplatz bindet die Schule stärker in ihr Umfeld ein, und definiert gleichzeitig subtil den Übergang zwischen Strassen- und Schulgelände.

Die bestehenden Schulgebäude stammen aus unterschiedlichen Zeiten und werden durch überdachte Gänge und ein Farb- und Materialkonzept mit warmen Farben und Backstein zusammen gehalten. Das Eingangsgebäude ergänzt als neuer Baustein die vorhandenen Gebäude, und ordnet sich als zweigeschossiges Gebäude in seine Umgebung ein. Das kompakte Volumen und die klare Organisation machen es sehr effizient. Durch die Verschiebung der beiden “gestapelten” Quader zueinander entsteht ein klares, selbstbewusste Eingangsgebäude. Der Eingangsbereich wird akzentuiert und zugleich geschützt, die Platzkante wird ausformuliert.

Im Erdgeschoss werden alle öffentlichen Bereiche direkt über den Eingangsbereich erschlossen. Der nicht einsehbare, interne Flur schafft einen ruhigen, zurückgezogenen Bereich für die Verwaltung. Das Sekretariat fungiert als Schnittstelle zwischen den Bereichen. Im Obergeschoss sind die Lehrerarbeits- und Konferenzplätze mit einem rückseitige Mitarbeiter-Balkon sowie das “Leseland” als Bibliothek und Aufenthaltsraum für die Schüler angeordnet. Die Bereiche können flexibel genutzt werden, und stehen so in Zeiten, in denen kein Unterricht stattfindet, als zusätzliche Aufenthaltsräume zur Verfügung.

asdfg   EHO   EIN HAUS FÜR ZWEI FAMILIEN IN OSNABRÜCK   01 asdfg Architekten EHO 000 300×90

Ein Haus für zwei Familien in Osnabrück

Das geplante Doppelhaus ist ein modernes Haus, das die zwei Familien in allen Lebenslagen unterstützen, fördern und anregen soll. Es ist im Passivhausstandard konzipiert, und geht durch den Einsatz von regenerativen Energien verantwortungsvoll mit den natürlichen Ressourcen um. Es versteht sich als eigenständiger Baustein mit positiver Ausstrahlung im nachbarschaftlichen Gefüge des neuen Wohnquartiers.

Durch seine Zweigeschossigkeit fügt sich das Gebäude harmonisch in die für diesen Bereich vorgesehene städtebauliche Bebauungsstruktur ein. Zur Straße bildet es durch die Kubatur des Obergeschosses einen gradlinigen Abschluss, während im Erdgeschoss durch Rücksprünge aus den Hauseingängen räumlich geschützte Vorbereiche werden, die Bewohner und Besucher mit einer einladenden Geste empfangen.

Den Charakter des Gebäudes prägen die Fensteröffnungen mit ihren abgeschrägten Laibungen, die den Ausblick durch die Fenster grosszügig rahmen, die Belichtung der dahinterliegenden Räume verbessern, und trotz der massiven Aussenwände einen nach Aussen offenen und einladenden Eindruck vermitteln. Die Geometrie der Öffnungen ist jeweils auf die dahinter liegende Nutzung zugeschnitten, was durch ein bewegtes Spiel der unterschiedlichen Formate die Fassade im Rhythmus der dahinter liegenden Nutzungen gliedert und belebt.

Das Erdgeschoss ist mit einem offenen, sich zum Garten hin öffnenden Grundriss konzipiert. Durch den Versatz der Baukörper untereinander entsteht für jede Familie eine räumlich geschützte Süd-West Ecke mit in Richtung des eigenen Gartens orientierter Terrasse.

asdfg   CDC   PANASONIC PLAYROOM   01 asdfg Architekten CDC 000 300×90

Panasonic Playroom
in Kooperation mit Neutral Digital

Der Showroom im Airbus Customer Definition Center dient der Ausstellung der Panasonic Avionics In-flight Entertainment Systeme. Bestehende Wände, Boden- und Deckenbeläge mussten in ihrem Zustand erhalten bleiben. Es wird ein Raum im Raum Konzept umgesetzt, das in seinem Querschnitt an den Passagierraum eines Flugzeugs erinnert. Ausstellermodule an den Längsseiten des Raumes rahmen einen mittigen Korridor und Besprechungsplatz. Die gerundete Geometrie der seitlichen Ausstellungsflächen mit ihren hinterleuchteten Paneelen schaffen einen konzentrierten Ausstellungsraum, der die ausgestellten Displays kontrastiert und in den Vordergrund rückt. Eine Deckenunterspannung unterhalb der bestehenden Raster-Funktionsdecke erzeugt durch spezielle Lichtbehandlung einen abstrakten “Himmel”, der die Raum-im-Raum Ausstellung atmosphärisch prägt.

Neben der Konzeption der Ausstellermodule wurde ein flexibles Befestigungssystem entwickelt, das den Austausch der Einzelmonitore auf den gebogenen Paneelen aus satiniertem Plexiglas erlaubt. Desweiteren wurde ein Besprechungstisch konzipiert, der durch seine Geometrie die Position im Korridor einnimmt, ohne die Bewegung entlang der Ausstellerflächen einzuschränken, sowie ein Einzelmodul als Whiteboard-Element und zur Ausstellung der Peripheriegeräte.

Der Eingriff verwandelt den bestehenden Raum in einen atmosphärisch fast virtuellen Ausstellungsbereich, der durch gezielte Kontraste zwischen Be- und Hinterleuchtung, zwischen Ausstellerpaneel und Decke, die Raumgrenzen verschwimmen lässt, und den Fokus auf die ausgestellten Elemente lenkt.

asdfg   PAB   PROJEKTENTWICKLUNG ANSGARIQUARTIER BREMEN   01 asdfg Architekten PAB 000 300x90

Projektentwicklung Ansgaritor Bremen (Bieterverfahren)
zusammen mit Riethmüller, Architecture, Design, Consulting

Das in der Innenstadt von Bremen gelegene Ansgari Areal wird als städtebaulich integriertes Handelsquartier mit unterschiedlichen Nutzungsbausteinen entwickelt, das die Innenstadt als attraktiven Einzehlandelsstandort profiliert. Eine neue offene Stadtgasse entwickelt die vorhandenen Wegebeziehungen von der Loydpassage über den Hanseatenhof in das Quartier weiter. Der Einkaufsrundlauf wird durch einen kraftvollen Anziehungspunkt und durch eine hohe Durchlässigkeit des neuen Quartiers vervollständigt. Unterschiedliche Handelstypologien, sowie eine vielfältige Nutzungsmischung entwickeln auch nach Geschäftsschluss einen lebendigen urbanen Ort mit eigenständigem Charakter.

Die neue Architektur des Quartiers setzt mit seinen fünfgeschossigen Gebäuden moderne stadträumliche Akzente und entwickelt durch die Organisation der Baukörper ein engmaschiges Netz öffentlicher Räume zu den angrenzenden Lagen. Das Hotel am Ansgaritor wird dabei als markanter Hochpunkt das Entree zur Innenstadt weithin sichtbar betonen.
Das Stadtquartier bietet den Raum für die unterschiedlichsten Handelsstrukturen. Eine klassische Ladenstraße im basement vernetzt die einzelnen Geschäftshäuser und bietet zusammen mit einer unter dem Quartier durchgehenden Tiefgarage optimale Bedingungen der Erschließung. Dreigeschossige Geschäftshäuser ermöglichen die Ansiedlung großer Magnetbetriebe an der Ansgaritorstraße. Ein Arkadenumgang im 1. Obergeschoss schafft eine hohe Flexibilität in der baulichen Struktur für den gewünschten vielfältigen Einzelhandelsmix.
Unter Einbeziehung des bestehenden C&A Gebäudes entwickelt eine neue Passage die strukturelle Vernetzung des Quartiers zur Knochenhauerstraße und unterstützt den künftigen Einzelhandelsrundlauf der Bremer Innenstadt.
Es entstehen neue Wegeverbindungen und Bezüge zu den gewachsenen Handelslagen der Innenstadt. Die Ansgoritorstraße wird zur Fußgängerzone. Eine glasüberdachte Stadtgasse verbindet das Ansgaritor mit dem Hanseatenhof. Die neue Passage im C&A Gebäude vernetzt das Quartier zur Knochenhauerstraße und entwickelt hier neue Lagequalitäten.

asdfg   RHW   REVITALISIERUNG HERTIE IMMOBILIE WOLFENBUETTEL   01 asdfg Architekten RHW 000 300×90

Revitalisierung Hertie Immobilie Wolfenbüttel (Bieterverfahren)
zusammen mit Riethmüller, Architecture, Design, Consulting

Der Standort der im Zentrum der historischen Altstadt von Wolfenbüttel gelegenen Hertie Immobilie soll wieder einer neuen Nutzung zugeführt werden. Die besondere Lage zwischen Altstadt und historischem Schlossplatz fordert einen sensiblen Umgang mit der anstehenden Weiterentwicklung dieses Standortes. Das neue Geschäftshaus soll im westlichen Teil der Fußgängerzone wieder seine innerstädtische Magnetfunktion übernehmen und als neues Entree die Attraktivität der gewachsenen Handelslagen stärken.

Stadträumlich schließt der neue Baukörper den Platz nach Süden ab und entwickelt hier seine wichtigste Annoncierung als Geschäftshaus zur Innenstadt. Hierbei wird die verwinkelte Struktur der angrenzenden Krambuden als offene Passage in das Geschäftshaus weitergeführt und setzt damit die historische Stadtstruktur fort. Der neue Baukörper übersetzt mit seinen fein gegliederten Raumkanten an der Löwenstraße die vorhandenen Stadtkanten des Schlossplatzes zu der gewachsenen Struktur der Krambuden und übernimmt damit auch räumlich eine wichtige Bindegliedfunktion.
Die großen Handelsflächen werden mit einer vorgelagerten kleinteiligen Passagenstruktur an die Lauflagen der Fußgängerzone angebunden und entwickeln mit der offenen Struktur die Idee der Krambuden in das Gebäude hinein.

Der Neubau ist als moderner Baustein mit einem auf die Belange der historischen Altstadt abgestimmten Gesicht konzipiert. Die Fassaden nehmen die den Ort prägenden architektonischen Merkmale und Gliederungselemente auf, und interpretieren diese auf Basis heutiger Bauweisen auf eine zeitlose Art. Die Satteldächer der Baukörper sind traufständig zum Stadtraum organisiert. Die notwendigen stadträumlichen Akzente des Geschäftshauses werden gezielt über die Hochpunkte der Dächer gesetzt. Eingebunden in die Dachlandschaft sind die Außenflächen für Gastronomie und Kita in offenen Loggien organisiert. Hier dienen die eingeschnittenen Dachflächen den jeweiligen Nutzungen als Sonnensegel und Regenschutz und entwickeln dabei mit der Dachlandschaft für den Standort eine differenziert gegliederte Kubatur.

asdfg   SFF   STADTTEILSCHULE FISCHBEK FALKENBERG   01 asdfg projects SSF 000 300x90

Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg (Wettbewerb, 2.Preis)
zusammen mit studio duplex GmbH

Der Schulstandort Fischbek soll unter Einbeziehung von Bestandsbauten neu strukturiert werden. Das Gelände der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg besticht durch seinen grünen Pausenhof, einen Park mit umfangreichem Busch- und Baumbestand. Die verschiedenen Gebäude mit unterschiedlichen Funktionen aus uneinheitlichen Zeiten stehen darin mehr neben- als miteinander. Die Qualität des Parks soll gestärkt, der Zusammenhalt der vereinzelten, heterogenen Gebäude verbessert werden. Das Gesicht, das die Schule der direkten Umgebung zuwendet, soll durch die neue Setzung einladender und offener werden.

Der Entwurf stärkt den Park als Identititätstiftendes Herzstück der Schullandschaft. Neue und alte Gebäude fügen sich selbstverständlich zu einem Ensemble, das die Ränder des Standorts definiert und gleichzeitig einen offenen und permeablen Binnenraum schafft. Die vorgefundene Heterogenität wird durch die einheitliche Architektursprache der Neubauten insgesamt beruhigt. Der als Parklandschaft gestaltete Freiraum bettet die einzelnen Gebäude in einen kontinuierlichen Zusammenhang. Der Park entfaltet seine volle Kraft im Zentrum des Schulcampus, dem Pausenpark, und wertet zugleich die Zwischenräume als fließende Parklandschaft auf.

Als zweigeschossige Pavillonbauten ordnen sich die Gebäude dem Park mit seinen Bestandsbäumen unter. Gleichzeitig fügen sie sich durch die niedrige Höhe harmonisch in das dörfliche Umfeld ein. Auch die Kubatur des Forums fügt sich in Ausbreitung und Höhe sanft in die Umgebung ein, indem es sich mit seiner Schmalseite zum Stadtraum öffnet. Diese wird das neue Gesicht der Schule zum Stadtteil und schafft eine neue, explizite Adresse: Es entsteht ein großzügiger Platz, der als Angebot für den Stadtteil als Quartiersplatz die Eingangssituation klar definiert und so die Schule stärker in ihr soziales Umfeld einbindet.

asdfg   MMB   MUELLERHAUS METZERSTRASSE BERLIN   01 asdfg Architekten MMB 000 300x90

Müllerhaus Metzerstrasse Berlin

Als der Müllermeister Hermann sein Wohnhaus 1844 errichtete standen auf dem Prenzlauer Berg nur einzelne Mühlen. Heute steht es als Hinterhaus, der größtenteils gründerzeitlichen Bebauung mit Blick auf die später errichtete Bötzow Brauerei und den Fernsehturm. Der denkmalgeschützte Bau, der zuletzt für behördliche Nutzung umgebaut wurde und seit einigen Jahren leer steht, soll saniert und wieder als Wohnhaus für eine Familie mit zwei Kindern nutzbar gemacht werden.

Durch die zahlreichen Nutzungswechsel und Umbauten sowie durch Leerstand hat die Bausubstanz stark gelitten.
Bei der Sanierung des Müllerhauses sollen vorhandene historische Elemente erhalten und verlorengegangene Bestandteile zeitgemäß aufgegriffen werden, um den historischen Charakter und Charme des Hauses wieder herzustellen.
Im Inneren des Gebäudes wurden im Zuge der Umbauten alle historischen Elemente entfernt (z.B. Türen, Fenster, Stuck etc.) oder zerstört (z.B. Dielen, Deckenbalken etc.). Für eine denkmalgerechte Sanierung ist deshalb die erhaltene Fassadengliederung besonders wichtig. Das Dach wird in der ursprünglichen Form erneuert. Der Außenputz wird durch eine freie Interpretation der Pläne von 1844 erneuert.

Mit diesen Sanierungsmaßnahmen werden die Besonderheiten und die Geschichte des ehemaligen Müllerhauses wieder sichtbar gemachtDurch das Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart wird ein lebendiger Ort entstehen, der sowohl den zeitgemäßen Nutzungsanforderungen als auch den Anforderungen der Denkmalpflege gerecht wird.

asdfg   UWM   WOHNUNGSUMBAU MANSTEINSTRASSE HAMBURG   01 asdfg Architekten UWM 000 300x90

Wohnungsumbau Mansteinstrasse

Die Wohnung in einem 1898-1899 erbauten denkmalgeschützten Etagenhaus im Hamburger Generalsviertel wird an die Bedürfnisse der neuen Eigentümer angepasst. Durch funktionale Neuorganisation der vier jeweil 16 bis 25m² grossen Haupträumen, sowie durch eine gezielte Verbindung von ehemals einseitig orientierten Zimmern, werden zusammenhängenden Wohnbereiche mit einer neuen räumlichen Grosszügigkeit geschaffen.

Die Küche wird an ihre ursprüngliche Position im hinteren Bereich der Wohnung zurück verlegt. Durch Verzicht auf das dort ehemals im Bereich hinter der Küche abgetrennte “Mädchenzimmer”, ensteht der räumliche Zusammenhang einer Wohnküche mit Belichtung von der Ost- und Westseite. Ein Durchbruch zum Nebenraum verbindet die Küche zusätzlich mit dem Arbeitszimmer. Es entsteht eine räumliche Durchkreuzung der Räume durch sich über die gesamte Breite erstreckende Einbauten. Auf platzsparende Art integrieren diese Abstellkammer und Stauraum, Platz für die Waschmaschine und die bestehende Gastherme, und schaffen zusätzlich einen Arbeitsbereich mit kleiner Bibliothek und weiteren sich in den Raum öffnenden Regalflächen.
Das fensterlose innenliegende Bad wird durch einen klaren geometrische Ausbau und durch gezielten Einsatz von Spiegeln an den Wandflächen optisch über die tatsächliche Grösse von nur 4m² hinaus erweitert.

Charakteristisch für die Wohnung wird das Zusammenspiel aus den vorhandenen charakteristischen Elementen der Gründerzeit und einer modernen und sachlichen Formensprache.

asdfg   HAH   Haus am Hang am Phoenix See asdfg Architekten HAH 000 300x90

Haus am Hang am Phoenix See (Architektenmesse 2012)

Wie vereint man die Qualität der von Mittags bis in die Abendstunden einfallenden Sonne von Süden und Westen mit der notwendigen Abschirmung dieser an der Strassenseite gelegenen Rückzugsbereiche?
Wie kann die Sonnenterrasse ihrem Namen gerecht werden, und gleichzeitig den Panoramablick auf den angrenzenden Phoenixsee bieten, der sich auf der geschützten Nordseite ergibt?

Durch eine auf die besondere Lage zugeschnittene Gebäude-
geometrie, und durch gezielte Ausrichtung der jeweiligen Geschosse, werden die Vorteile der unterschiedlichen Seiten des Gebäudes optimal für das Haus am Hang eingesetzt.
Die Erschliessung im Erdgeschoss erfolgt durch den geschützten Vorplatz, der zudem als Carport für bis zu zwei Autos Platz bietet. Von hier ergibt sich schon vor dem Betreten des Gebäudes der Blick über das Naherholungsgebietes Phoenix-See.
Das Erdgeschoss ist grosszügig und offen, und wird durch den Verlauf der Aussenwand in unterschiedliche Zonen gegliedert. Die grosszügige Aussenterrasse orientiert sich Richtung Norden zum Garten und See, erhält jedoch aufgrund der so ausgerichteten Gebäudekubator auch Abendsonne aus Richtung Westen.
Im Inneren ermöglicht eine grosszügige Öffnung des 2-geschossigen Bereiches nach Süden einen sonnigen und dennoch geschützten, von der Strasse abgeschirmten Essplatz. Das Obergeschoss öffnet sich in Form einer Galerie zu diesem Luftraum, und bietet zudem Platz für 3 Schlafräume mit Morgensonne, 2 Bäder, sowie einen Freisitz mit tollem Ausblick auf den Phoenix-See. Das Gartengeschoss bietet zusätzlich zu den Kellerräumen Platz für einen grosszügiger Wellness- und Hobbybereich, der auch als Gästezimmer genutzt werden kann.

Mehr Informationen zur Architektenmesse unter
http://www.phoenixseedortmund.de/

asdfg   DAP   Doppelhaus am Phoenix See asdfg Architekten DAP 000 300x90

Doppelhaus am Phoenix See (Architektenmesse 2012)

Diese Doppelhaus ist mehr als nur zwei halbe Einfamilienhäuser. Es vereint die Vorzüge und Qualitäten des Privaten, mit einer wirtschaftlichen und kompakten Bauweise. Die Gebäudekonzeption nimmt besondere Rücksicht auf die Ausformulierung der individuellen Einheiten.
Aus dem Eingangsbereich und der rückseitigen Terrasse werden durch eingeschobene Baukörper räumlich statt nur baulich abgeschirmte Bereiche, die Innen und Aussenraum miteinander verbinden.

Das Erdgeschoss bietet eine räumliche Grosszügigkeit, die sich durch Raumbezüge über den angrenzenden Luftraum bis in das 1.OG fortsetzt. Durch die 2-geschossige Ausbildung im Bereich der Haustrennwand, und durch das im 1.OG von Süden dort einfallende Tageslicht, wird aus der sonst fensterlosen Innenwand ein tmosphärisch belichtetes Element.

Die Obergeschosse können flexibel genutzt werden, denkbar ist hier eine Aufteilung in Eltern- und Kinderbereiche. Das im 1.OG positionierte Elternschlafzimmer ist ausgestattet mit einem eigenen Ankleidebereich, und dem grosszügigen direkt angeschlossenen Badezimmer mit Dusche und Badewanne.
Der Galeriebereich im Anschluss an die Treppe kann als Arbeitsplatz oder Hauswirtschaftsraum genutzt werden. Die Kinderzimmer im 2.OG sind wie das Elternschlafzimmer nach Süden in Richtung des eigenen Gartens orientiert. Im 2.OG befindet sich auch der Zugang zur Dachterrasse, die sich in Richtung Phoenixsee orientiert, und in exponierter aber geschützter Lage, den Blick über das angrenzende Naherholungsgebiet gewährt.

Mehr Informationen zur Architektenmesse unter
http://www.phoenixseedortmund.de/

asdfg   OSI   SKY STACK KASSEL  asdfg Architekten SST 000 300x90

Sky Stack – Ort.Schafft.Ideen (Wettbewerb 1.Preis, realisiert)
(engl. “stack” schornstein, engl. “to stack” stapeln)

Was macht ein Schornstein ohne Rauch? Muss er bleiben, auch ohne Funktion? Wenn es ihn gar nicht mehr geben müsste?
Gibt es eine Funktion im Jetzt oder ist seine Geschichte gross genug für die Gegenwart? Soll man dankbar sein, dass es ihn noch gibt?

Eine Position zwischen Sein und Nichtsein, Sinn und Unsinn, zwischen Erbe der Vergangenheit, Nutzen für die Gegenwart oder sogar Hindernis für die Zukunft, nehmen viele gebaute Zeugen vergangener Zeiten ein. Was wäre, wenn sie nicht wären? Wieviel Vergangenheit brauchen wir?

Fragen wie diese “spiegelt” die Installation “Sky Stack” sprichwörtlich wider. Durch die Anbringung von 5 spiegelnden Ringen scheint sich der Schornstein in seinem oberen Drittel aufzulösen. Eine Irritationen der Sinne stellt die Existenz des Schornsteins aufs Spiel, und zeigt damit auch, welche Bedeutung ihm innerhalb des Ensembles der ehemaligen Spinnereigebäude auch heute noch zukommt. Als zentrales Element ist er in der Lage, die unterschiedlichen Nutzungen vor Ort unter einer gemeinsamen “Idee” zusammenzuführen. Gleichzeitig markiert der als landmark von weitem sichtbare Schornstein mit Rothenditmold einen Stadtteil, der sich trotz Zentrumsnähe in einer eher isolierten Lage innerhalb von Kassel befindet. Die Installation Sky Stack überlistet die Gewöhnung des Auges durch das In-Frage-Stellen, und führt so zu einer erneuerten Aufmerksamkeit für den Standort.

Mehr Informationen zum Wettbewerb unter
http://www.ortschafftideen.net/

 

asdfg   HSE   WOHNEN IN DER SPEICHERSTADT asdfg Architekten HSE 000 300x90

Wohnen in der Speicherstadt – Block E (Wettbewerb 1.Preis)
Kann ein hochwassergefährdetes Lagerhaus mit grosser Gebäudetiefe und kleinen Fensteröffnungen bewohnt werden? Welche Eingriffe sind minimal erforderlich, und ab welcher Veränderung wird der einmalige Charakter des Denkmals gefährdet? Geht Substraktion vor Addition? Braucht ein Weltkulturerbe überhaupt eine Nutzung in der Gegenwart?

Der Entwurf für Wohnungen in Block E richtet sich an Liebhaber, die sich bewusst für die Besonderheit des Ortes entscheiden, und damit auch für eine Qualität, die eine bautechnisch überlegene Wohnung im Neubaustandard niemals vergleichbar erfüllen kann: die historische Authentizität.

Der Lichtfang
Die äusseren Fassaden bleiben in ihrer Aufteilung vollständig erhalten. Auf neue Öffnung oder die Vergrösserung von vorhandenen Öffnungen im Bereich der Fassade wird bewusst verzichtet, um den Charakter des Speichhergebäudes weitestmöglich zu erhalten. Durch eine durchgehende Öffnung des Daches im Firstbereich werden stattdessen die Wohnungen mittels einzelner “Lichtfänge” in der Mitte des Gebäudes belichtet. Die Lichtfänge sind an das konstruktive Raster des Tragwerks angepasst, und lenken durch Lichtprismen im oberen Anschluss und in den Deckenbereichen, sowie durch die ansonsten zum Lichtfang einseitig stark verspiegelten Glasoberflächen trotz der geringen Abmessungen eine ausreichende Menge Tageslicht in das Wohnungsinnere. Die Verglasung der Lichtfänge ist transluzent, aber nicht transparent ausgebildet, so dass ein direktes einsehen der gegenüberliegenden/höherliegenden Wohnung vermieden wird. So entstehen diffus leuchtende Lichtkörper in der Mitte des Gebäudes, die der Massivität des Speichergebäudes ein leichtes scheinendes Element hinzufügen, das atmosphärisch an chinesische Papierwände erinnern.

Die Versorgungseinheiten
Bad und Küche werden als vorgefertigte Versorgungseinheiten ausgebildet, die sich in das Konstruktionsraster einfügen, und durch das Setzen von Innenwänden räumlich erweitert werden können. Durch grosszügige Auslegung und Positionierung an die Lichtfänge entstehen private Wellness Bereiche mit besonderem Charakter.

Der Innere Charme des Speichergebäudes bleibt durch die loftartigen Wohnungsgrundrisse erhalten, und wird ergänzt durch die diffus leuchtenden Glaskörper, die sich als neues Element atmosphärisch von der Schwere und Massivität des Speichers absetzen.

asdfg   NBW   Neues Bauhaus Museum Weimar asdfg Architekten NBW 000 300x90

Neues Bauhaus Museum Weimar (Wettbewerb)
Darf eine „Zukunftswerkstatt“ zum Museum werden? Wie kann ein Gebäudekonzept für etwas aussehen, dessen zeitlose Relevanz für unterschiedlichste Lebens- und Schaffensbereiche keine rein auf die Vergangenheit ausgelegte Konzeption des Ausstellens zulässt? Das neue Bauhaus Museum Weimar versteht sich als Gebäude der Gegenwart, es definiert sich als baulicher Rahmen für die Ausstellung einer offenen Bildungsinstitution, welche die 1919 in Weimar gegründete Kunstschule von Anfang an war, als Gebäude, dass sowohl die inhaltlichen als auch die unterschiedlichen stadträumlichen Einflüsse des Standortes aufnimmt, ohne die eigene Rolle als selbstständiger Baustein aufzugeben. Eine Kubatur, die aus der eigenen Programmatik heraus entwickelt wird, aus der Anordnung der unterschiedlichen Aktivitäten und Inhalten, die das Neue Bauhaus Museum Weimar in sich vereint.

Die Bühne im Zentrum
Das Gebäude öffnet sich im Erdgeschoss großflächig zu den umgebenden Außenflächen, die als Außenraum des Bauhaus Museums einer größtmöglichen Öffentlichkeit Platz für Aufenthalt, Bewegung und Aktion bieten. Der Besucher betritt das Gebäude im Zentrum, dem Bereich mit der größten Frequenz. Ähnlich einer Bühne werden hier die unterschiedlichen Bereiche des Gebäudes zusammengeführt, räumlich wie inhaltlich in einen gemeinsamen Kontext gebracht. Der Besucher ist Zuschauer und Akteur zugleich.

Das Foyer wird durch Lichthöfe und die großzügig ausgebildete vertikale Erschließung in die Ebene des Untergeschosses und des Obergeschosses erweitert. Im Obergeschoss sind die Schausammlungen als chronologischer Rundgang angeordnet. Um das Zentrum entstehen Überlagerungsflächen, die eine Organisation von Themenschwerpunkten in Form eines kurzen Rundganges, sowie die Ausstellung von besonderen Exponaten zu spezifischen oder bereichsübergreifenden Themen zulassen. Durch die Bewegung in die sich nach Aussen thematisch und räumlich spezialisierenden Baukörper, geht der Besucher von der zentralen Überlagerung der Bühne in die Tiefe der spezifischen Inhalte der jeweiligen Sammlung.

Das Neue Bauhaus Museum versteht sich als gebautes Diagramm der Überlagerung unterschiedlicher thematischer und zeitlicher Inhalte, als ein baulichen Rahmen dessen, was die Aktualität des Bauhaus auch heute noch ausmacht.

asdfg   NVK   Neue Valer Kirche asdfg Architekten NVK 000 300x90

Neue Valer Kirche (Wettbewerb)
Der Abdruck der alten Valer Kirche liegt als Denkmal eingebettet zentral im Friedhof. Der Besucher passiert diesen Ort der Andacht auf seinem Weg zur Neuen Kirche. Sie erhebt sich am östlichen Rand des Friedhofs, dort wo ehemals das Betriebsgebäude gestanden hat. Da dessen Flächen in das neue Gebäude integriert wurden, lenkt nichts das Auge des Besuchers vom Ensemble aus Kapelle, Friedhof und der Neuen Valer Kirche ab.

Der Besucher wird vom Kirchturm der neuen Kirche schon aus der Ferne begrüßt und findet unter seinen Dachflächen einen geschützten Aussenraum. Der Besucher kann dort einen Moment verweilen und auf den Friedhof zurück blicken.

Die Eingangshalle betritt er durch zwei grosse Flügeltüren, die bei gutem Wetter den dahinter liegenden Raum vollständig nach Aussen hin öffnen können. Die Eingangshalle wird durch hohe Stützen eingefasst, sie bildet eine
eigene Einheit in der Struktur des Gebäudes. Von der Eingangshalle aus sind die Taufsakristei und der Aufbahrungsraum direkt zu erreichen. Durch die hier wieder eingesetzte Eingangstür der alten Kirche betritt der Besucher den Kirchenraum. Auf der Empore über ihm hat der Organist bereits begonnen zu spielen.
Sein Blick schweifft nach Oben zur Decke, die den Raum als hölzernes Tragwerk überspannt. Seitlich dringt diffuses Tageslicht im Rhythmus der die Fassade gliedernden Holzrahmen ein. Hinter dem Altar öffnet sich die Fassade über ihre gesamte Breite nach Osten. Kunstvoll gearbeitete Scheiben aus Gussglas lassen den
dahinterliegenden Wald zu einem abstrakten Bild verschwimmen. Die Sonne geht langsam auf.

asdfg   HAM   Haus Am Meer asdfg Architekten HAM 000 300x90

Haus Am Meer
Das in die Jahre gekommene Haus am Meer in Heikendorf soll als Neubau der besonderen Lage an der Kieler Förde gerecht werden, und dabei gleichermassen als Orientierungspunkt und als zum Wasser gewandtes Gesicht der Ortschaft wieder aufgebaut werden. Mit direktem Anschluss an die entlang des Grundstücks verlaufende Promenade, entsteht das Haus am Meer als Ausflugsziel, Zwischenstop für Radfahrer und Spaziergänger auf ihrer Tour entlang der Förde, und als neues, von der Öffentlichkeit nutzbares Zentrum von Heikendorf..

Der Baukörper ist in unterschiedliche den jeweiligen Nutzungen angepasste Baukörper unterteilt:

Sockelgeschoss
In einem zur Promenade orientierten Sockelgeschoss entsteht ein hochwertiger Restaurantbereich, der den Gästen durch seine großflächige Verglasung einen größtmöglichen Ausblick zum Wasser bietet. Die vorgelagerte Außengastromie erhält einen direkten Anschluss an die Promenade. Rückseitig entstehen überdachte PKW- und Fahrradstellplätze.

Apartmenthäuser
Auf das Sockelgeschoss aufgesetzt entsteht eine Bebauung aus 6 kleinen Apartmenthäusern in Holzbauweise. Durch die je Haus leicht variierende Ausführung und Positionierung wird die eigene “Adresse” der einzelnen Einheiten betont. Die Häuser erhalten jeweils eigene Eingänge von der gemeinsamen Ebene der begrünten Dachterrasse des Sockelgeschosses, die über großzügige außenliegende Treppenanlagen sowie einen auf der Rückseite positionierten Aufzug erschlossen wird.

asdfg   NYS   New York Studios asdfg Architekten NYS 000 300x90

New York Studios
Im Rahmen einer Studie wurde das Potential des ehemaligen Chelsea Art Museums als Standort von Musik Studios untersucht. Trotz der offenen und grossräumigen Geschossgrundrisse zeigt sich das Gebäude introvertiert und zurückhaltend gegenüber den Passanten. Wie kann sich das Gebäude der Öffentlichkeit zuwenden, wie kann es Austausch und Interaktion fördern. Wie bringt man ein Museum zum tanzen?
Das Gebäudes wird in spezifische Zonen von unterschiedlichem Charakter aufgeteilt:

The Junction
im Erdgeschoss wird das Gebäude durch eine Glasfront zum umgebenden Stadtraum geöffnet. Die Bar wird als informeller Treffpunkt verstanden, der auch im Rahmen von Lesungen, Konzerten und Ausstellungen die Aktivitäten der Künstler vermittelt.

The Mansion
In den beiden Obergeschossen wird die technische und organisatorische Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Mit den Tonstudios, Besprechungsräumen und der Verwaltung werden hier im Kern des Gebäudes die professionellen Vorraussetzungen für erfolgreiche Entwicklung und Vertrieb geschaffen.

The  Platform
Die Dachterrasse verbindet die Qualität des spektakulären Ausblicks mit der Freiheit des offenen Raumes. Sie bietet Raum für Innovation, Experiment und Interaktion. Der Künstler steht hier im Zentrum und hat in einem individuell auf seine Bedürfnisse angepassten Studio die Möglichkeit des Rückzugs und des Austauschs mit den anderen Künstlern.
Die Studios lassen sich analog zur Zusammenarbeit der Musiker in unterschiedlichen Arrangements positionieren, und bilden so die räumliche Grundlage für Kollaborationen, dienen als Bühne für kleine Konzerte und jam sessions oder als Kulisse für open-air Veranstaltungen.
Das sich durch die wechselnde Anordnung der Studios ständig neu definierende Künstlerdorf wird so zum architektonischen Ausdruck und Werbeträger der Aktivitäten des Gebäudes.

asdfg   EHL   Einfamilienhaus Lünen asdfg Architekten EHL 000 300x90

Einfamilienhaus Lünen
Das Einfamilienhaus in Lünen kombiniert die Vorteile der Massivbauweise mit denen eines Holzbaus, schafft so Räume mit nach Nutzung und Ausrichtung spezialisiertem Charakter, und vereint die archetypische und “gewohnte“ Typologie eines Wohnhauses mit offenen und grosszügigen Räumlichkeiten.

Die Wohnebene
Das Erdgeschoss ist als offener Wohnbereich ausgebildet. Eine zentral positionierte einläufige Treppe gliedert die Wohnebene in einen Koch-/Ess- und Wohnbereich, und lässt vielfältige Blick- und Wegebeziehungen zu. Vor- und Rücksprünge der Aussenwand erzeugen geschützte Nischen und verbinden den Innen- und Aussenbereich durch geschosshohe Öffnungen.

Die Individualräume
Das Obergeschoss ist der Rückzugsbereich mit den Kinderzimmern, dem Elternzimmer sowie den zugeordneten Bädern. Der Begriff Schlafzimmer wird hier ausdrücklich vermieden, da es sich vielmehr um die Individualräume handelt, die auch tagsüber als Aufenthaltsräume und Rückzugsbereiche dienen.
Das Obergeschoss ist in Holzbauweise mit einer hinterlüfteten Lärchenholzfassade errichtet und markiert im Zusammenspiel mit der offenen Bauweise des Erdgeschosses, die geschossweise Verteilung auf Bereiche mit gemeinschaftlichem Charakter und den privaten Individualräumen.

Das Einfamilienhaus in Lünen ist maßgeschneidert auf seine Bewohner. Es nimmt Bezüge der Umgebung auf, zitiert die archetypische Formensprache auf seine besondere Art, und nutzt sie zur Herausbildung des eigenen Charakters, ohne sich hierbei von der weiteren Bebauung des Neubaugebietes absetzen zu wollen.

asdfg   ST4   Mehrfamilienhaus Stuttgart asdfg Architekten ST4 000 300x90

Sanierung und Erweiterung eines Mehrfamilienhauses
Das etwa 100 Jahre alte Mehrfamilienhauses in Stuttgart wird durch Sanierungs- und Erweiterungsmassnahmen in einen Zustand gebracht werden, der sowohl den heutigen funktionalen und energetischen Anforderungen gerecht wird, als auch flexibel an zukünftige Anforderungen angepasst werden kann.

Wohneinheiten:
Das Gebäude weist aktuell mit 56 m² eine nach heutigen Massstäben sehr geringe Geschossfläche auf. Die räumliche Zuordnung, sowie Anordnung und Ausstattung von Küchen und Bädern werden auf den Stand der Zeit gebracht. Durch die Erweiterung der Geschossflächen in Form eines Anbaus an der Nordseite des Gebäudes, lässt sich eine Erhöhung der Nutzflächen im Zuge der anstehenden Sanierungsmassnahmen mit relativ geringem Aufwand realisieren.

Dachgeschoss
Im Rahmen der Umbaumassnahmen wird das 2.Obergeschoss mit dem Dachgeschoss zu einer Einheit zusammengefasst und als Maisonettewohnung ausgebaut. Im Bereich der Dachschrägen wird zusätzlicher Raum durch die Anordnung von Dachgauben geschaffen, die sich mit sanft ansteigenden Übergängen durch Faltung aus der Geometrie der Dachschrägen entwickeln.

Fassade:
Das charakterprägende Element des Gebäudes bleibt die Giebelgeometrie mit ihren steil ansteigenden Dachschrägen. Neben der energetischen Sanierung der Fassade werden einzelne Fensteröffnungen je nach Bereich und Ausrichtung gezielt vergrössert, um dem gestiegenen Bedürfnis nach hellen und offenen Räumen, sowie durch gezielte Ausblicke, der besonderen Lage der Immobilie gerecht zu werden.

asdfg   TCF   Tauchcenter Freiburg asdfg Architekten TCF 000 300x90

Neubau eines Tauchcenters
Der Neubau des Tauchcenters in Freiburg beinhaltet ein zentrales Tauchbecken, Seminarräume, die Verwaltung des Tauchcenters, sowie Verkaufsflächen, die als ein vom Boden abgehobenes Volumen realisiert werden. Unter dem Gebäude entsteht so ein überdachter Funktionsbereich mit Stellplätzen und Ladezone.

Der tragende Kern kontrastiert das horizontale abgehobene Volumen und beinhaltet als zentrale Nutzung das Tauchbecken. Über das gesamte Volumen geben Öffnungen Ein- und Ausblicke frei, und stellen das Tauchbecken auch ausserhalb des Schulungsbetriebs als prägendes Element in den Mittelpunkt.

Der überwiegende Teil der vertikalen Gebäudehülle wird aus hoch wärmedämmenden Hohlkammerplatten gebildet. Die Materialität der Hohlkammerplatten wird identitätsstiftend, und nimmt Bezüge zu dem Standort in einem Industriegebiet auf. Für die natürliche Belüftung dienen von der Fassadenebene abgesetzte Glaselemente mit Fensteröffnungen. Durch ihre je nach korrespondierender Nutzung variierende Ausrichtung, gewähren sie mit ihrer kiemenartigen Geometrie gezielte Ausblicke, und sorgen für ein belebtes, je nach Blickwinkel variierendes Gesamtbild.

Bei Nacht zeigt sich das Gebäude als leuchtender und schwebender Kubus, der die Aktivitäten im Inneren durch die transluzente Fassade als bewegtes Schattenbild nach Außen vermittelt.