asdfg Projekt ABZ im Hamburger Abendblatt
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asdfg Projekt MMB in der FAZ Neue Häuser
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asdfg Projekt MMB in der domus
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Anbau an denkmalgeschützes Einfamilienhaus Hamburg

Die Bauherrenfamilie lebt in einem denkmalgeschützten, freistehenden Haus in Hamburg Bergstedt. Die Sanierung des bestehenden Wohngebäudes hat die Familie denkmalgerecht durchgeführt. Ein nicht-bauzeitlicher Anbau, der vom Vorbesitzer errichtet worden ist, beeinträchtigt die ursprüngliche Gebäudekubatur, ohne tatsächlich ausreichenden, zusätzlichen Platz zu bieten. Das Haus ist nicht unterkellert und bietet nur wenig Stauraum und wird nicht mehr dem gesteigerten Flächenbedarf der Familie gerecht. Dem Wunsch nach einer Erweiterung des Gebäudes stehen die hohen baurechtlichen und denkmalrelevanten Auflagen entgegen. Es galt einen grossen Anbau zu realisieren, ohne das Grundstück und das denkmalgeschützte Gebäude zu beeinträchtigen.
Der Neubau wird in das Gelände eingegraben. Dadurch wird er in seiner Außenwirkung deutlich im Volumen reduziert. Oberhalb des Geländes verbleibt die komplett verglaste “immaterielle” Fassade. Die Attikaoberkante des Neubaus bleibt unterhalb der Traufe des bestehenden Gebäudes, so dass das bestehende Schleppdach vollständig erhalten bleiben kann.
Im Innenraum entsteht ein heller, grosszügiger Raum, dessen Fensterbrüstung mit der Geländeoberkante abschliesst. Obwohl die klare, reduzierte Formensprache des Anbaus, sowie seine harten und rohen Beton- und Glasoberflächen in deutlichemKontrast zu dem kleinteiligen, pittoresken, denkmalgeschützten Hauptgebäude steht, bilden beide zusammen ein harmonische Ensemble

Foto: Michael Pfisterer

Foto: Michael Pfisterer

Foto: Michael Pfisterer

Foto: Michael Pfisterer

Foto: Michael Pfisterer

Müllerhaus Metzerstrasse Berlin

Als der Müllermeister Hermann sein Wohnhaus 1844 errichtete standen auf dem Prenzlauer Berg nur einzelne Mühlen. Heute steht es als Hinterhaus, der größtenteils gründerzeitlichen Bebauung mit Blick auf die später errichtete Bötzow Brauerei und den Fernsehturm. Der denkmalgeschützte Bau, der zuletzt für behördliche Nutzung umgebaut wurde und seit einigen Jahren leer steht, soll saniert und wieder als Wohnhaus für eine Familie mit zwei Kindern nutzbar gemacht werden.
Durch die zahlreichen Nutzungswechsel und Umbauten sowie durch Leerstand hat die Bausubstanz stark gelitten.
Bei der Sanierung des Müllerhauses sollen vorhandene historische Elemente erhalten und verlorengegangene Bestandteile zeitgemäß aufgegriffen werden, um den historischen Charakter und Charme des Hauses wieder herzustellen.
Im Inneren des Gebäudes wurden im Zuge der Umbauten alle historischen Elemente entfernt (z.B. Türen, Fenster, Stuck etc.) oder zerstört (z.B. Dielen, Deckenbalken etc.). Für eine denkmalgerechte Sanierung ist deshalb die erhaltene Fassadengliederung besonders wichtig. Das Dach wird in der ursprünglichen Form erneuert. Der Außenputz wird durch eine freie Interpretation der Pläne von 1844 erneuert.
Mit diesen Sanierungsmaßnahmen werden die Besonderheiten und die Geschichte des ehemaligen Müllerhauses wieder sichtbar gemachtDurch das Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart wird ein lebendiger Ort entstehen, der sowohl den zeitgemäßen Nutzungsanforderungen als auch den Anforderungen der Denkmalpflege gerecht wird.

asdfg - Architekten - MMB - Müllerhaus - Metzerstrasse - Prenzlauer Berg - Berlin

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