Panasonic Playroom
in Kooperation mit Neutral Digital

Der Showroom im Airbus Customer Definition Center dient der Ausstellung der Panasonic Avionics In-flight Entertainment Systeme. Bestehende Wände, Boden- und Deckenbeläge mussten in ihrem Zustand erhalten bleiben. Es wird ein Raum im Raum Konzept umgesetzt, das in seinem Querschnitt an den Passagierraum eines Flugzeugs erinnert. Ausstellermodule an den Längsseiten des Raumes rahmen einen mittigen Korridor und Besprechungsplatz. Die gerundete Geometrie der seitlichen Ausstellungsflächen mit ihren hinterleuchteten Paneelen schaffen einen konzentrierten Ausstellungsraum, der die ausgestellten Displays kontrastiert und in den Vordergrund rückt. Eine Deckenunterspannung unterhalb der bestehenden Raster-Funktionsdecke erzeugt durch spezielle Lichtbehandlung einen abstrakten “Himmel”, der die Raum-im-Raum Ausstellung atmosphärisch prägt.
Neben der Konzeption der Ausstellermodule wurde ein flexibles Befestigungssystem entwickelt, das den Austausch der Einzelmonitore auf den gebogenen Paneelen aus satiniertem Plexiglas erlaubt. Desweiteren wurde ein Besprechungstisch konzipiert, der durch seine Geometrie die Position im Korridor einnimmt, ohne die Bewegung entlang der Ausstellerflächen einzuschränken, sowie ein Einzelmodul als Whiteboard-Element und zur Ausstellung der Peripheriegeräte.
Der Eingriff verwandelt den bestehenden Raum in einen atmosphärisch fast virtuellen Ausstellungsbereich, der durch gezielte Kontraste zwischen Be- und Hinterleuchtung, zwischen Ausstellerpaneel und Decke, die Raumgrenzen verschwimmen lässt, und den Fokus auf die ausgestellten Elemente lenkt.

Projektentwicklung Ansgaritor Bremen (Bieterverfahren)
zusammen mit Riethmüller, Architecture, Design, Consulting

Das in der Innenstadt von Bremen gelegene Ansgari Areal wird als städtebaulich integriertes Handelsquartier mit unterschiedlichen Nutzungsbausteinen entwickelt, das die Innenstadt als attraktiven Einzehlandelsstandort profiliert. Eine neue offene Stadtgasse entwickelt die vorhandenen Wegebeziehungen von der Loydpassage über den Hanseatenhof in das Quartier weiter. Der Einkaufsrundlauf wird durch einen kraftvollen Anziehungspunkt und durch eine hohe Durchlässigkeit des neuen Quartiers vervollständigt. Unterschiedliche Handelstypologien, sowie eine vielfältige Nutzungsmischung entwickeln auch nach Geschäftsschluss einen lebendigen urbanen Ort mit eigenständigem Charakter.
Die neue Architektur des Quartiers setzt mit seinen fünfgeschossigen Gebäuden moderne stadträumliche Akzente und entwickelt durch die Organisation der Baukörper ein engmaschiges Netz öffentlicher Räume zu den angrenzenden Lagen. Das Hotel am Ansgaritor wird dabei als markanter Hochpunkt das Entree zur Innenstadt weithin sichtbar betonen.
Das Stadtquartier bietet den Raum für die unterschiedlichsten Handelsstrukturen. Eine klassische Ladenstraße im basement vernetzt die einzelnen Geschäftshäuser und bietet zusammen mit einer unter dem Quartier durchgehenden Tiefgarage optimale Bedingungen der Erschließung. Dreigeschossige Geschäftshäuser ermöglichen die Ansiedlung großer Magnetbetriebe an der Ansgaritorstraße. Ein Arkadenumgang im 1. Obergeschoss schafft eine hohe Flexibilität in der baulichen Struktur für den gewünschten vielfältigen Einzelhandelsmix.
Unter Einbeziehung des bestehenden C&A Gebäudes entwickelt eine neue Passage die strukturelle Vernetzung des Quartiers zur Knochenhauerstraße und unterstützt den künftigen Einzelhandelsrundlauf der Bremer Innenstadt.
Es entstehen neue Wegeverbindungen und Bezüge zu den gewachsenen Handelslagen der Innenstadt. Die Ansgoritorstraße wird zur Fußgängerzone. Eine glasüberdachte Stadtgasse verbindet das Ansgaritor mit dem Hanseatenhof. Die neue Passage im C&A Gebäude vernetzt das Quartier zur Knochenhauerstraße und entwickelt hier neue Lagequalitäten.

asdfg - Architekten - PAB - Projektentwicklung Ansgaritor Bremen

Revitalisierung Hertie Immobilie Wolfenbüttel (Bieterverfahren)
zusammen mit Riethmüller, Architecture, Design, Consulting

Der Standort der im Zentrum der historischen Altstadt von Wolfenbüttel gelegenen Hertie Immobilie soll wieder einer neuen Nutzung zugeführt werden. Die besondere Lage zwischen Altstadt und historischem Schlossplatz fordert einen sensiblen Umgang mit der anstehenden Weiterentwicklung dieses Standortes. Das neue Geschäftshaus soll im westlichen Teil der Fußgängerzone wieder seine innerstädtische Magnetfunktion übernehmen und als neues Entree die Attraktivität der gewachsenen Handelslagen stärken.
Stadträumlich schließt der neue Baukörper den Platz nach Süden ab und entwickelt hier seine wichtigste Annoncierung als Geschäftshaus zur Innenstadt. Hierbei wird die verwinkelte Struktur der angrenzenden Krambuden als offene Passage in das Geschäftshaus weitergeführt und setzt damit die historische Stadtstruktur fort. Der neue Baukörper übersetzt mit seinen fein gegliederten Raumkanten an der Löwenstraße die vorhandenen Stadtkanten des Schlossplatzes zu der gewachsenen Struktur der Krambuden und übernimmt damit auch räumlich eine wichtige Bindegliedfunktion.
Die großen Handelsflächen werden mit einer vorgelagerten kleinteiligen Passagenstruktur an die Lauflagen der Fußgängerzone angebunden und entwickeln mit der offenen Struktur die Idee der Krambuden in das Gebäude hinein.
Der Neubau ist als moderner Baustein mit einem auf die Belange der historischen Altstadt abgestimmten Gesicht konzipiert. Die Fassaden nehmen die den Ort prägenden architektonischen Merkmale und Gliederungselemente auf, und interpretieren diese auf Basis heutiger Bauweisen auf eine zeitlose Art. Die Satteldächer der Baukörper sind traufständig zum Stadtraum organisiert. Die notwendigen stadträumlichen Akzente des Geschäftshauses werden gezielt über die Hochpunkte der Dächer gesetzt. Eingebunden in die Dachlandschaft sind die Außenflächen für Gastronomie und Kita in offenen Loggien organisiert. Hier dienen die eingeschnittenen Dachflächen den jeweiligen Nutzungen als Sonnensegel und Regenschutz und entwickeln dabei mit der Dachlandschaft für den Standort eine differenziert gegliederte Kubatur.

asdfg - Architekten - RHW - Revitalisierung Hertie Immobilie Wolfenbuettel Kaufhaus
asdfg - Architekten - RHW - Revitalisierung Hertie Immobilie Wolfenbuettel Kaufhaus

Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg (Wettbewerb, 2.Preis)
zusammen mit studio duplex GmbH

Der Schulstandort Fischbek soll unter Einbeziehung von Bestandsbauten neu strukturiert werden. Das Gelände der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg besticht durch seinen grünen Pausenhof, einen Park mit umfangreichem Busch- und Baumbestand. Die verschiedenen Gebäude mit unterschiedlichen Funktionen aus uneinheitlichen Zeiten stehen darin mehr neben- als miteinander. Die Qualität des Parks soll gestärkt, der Zusammenhalt der vereinzelten, heterogenen Gebäude verbessert werden. Das Gesicht, das die Schule der direkten Umgebung zuwendet, soll durch die neue Setzung einladender und offener werden.
Der Entwurf stärkt den Park als Identititätstiftendes Herzstück der Schullandschaft. Neue und alte Gebäude fügen sich selbstverständlich zu einem Ensemble, das die Ränder des Standorts definiert und gleichzeitig einen offenen und permeablen Binnenraum schafft. Die vorgefundene Heterogenität wird durch die einheitliche Architektursprache der Neubauten insgesamt beruhigt. Der als Parklandschaft gestaltete Freiraum bettet die einzelnen Gebäude in einen kontinuierlichen Zusammenhang. Der Park entfaltet seine volle Kraft im Zentrum des Schulcampus, dem Pausenpark, und wertet zugleich die Zwischenräume als fließende Parklandschaft auf.
Als zweigeschossige Pavillonbauten ordnen sich die Gebäude dem Park mit seinen Bestandsbäumen unter. Gleichzeitig fügen sie sich durch die niedrige Höhe harmonisch in das dörfliche Umfeld ein. Auch die Kubatur des Forums fügt sich in Ausbreitung und Höhe sanft in die Umgebung ein, indem es sich mit seiner Schmalseite zum Stadtraum öffnet. Diese wird das neue Gesicht der Schule zum Stadtteil und schafft eine neue, explizite Adresse: Es entsteht ein großzügiger Platz, der als Angebot für den Stadtteil als Quartiersplatz die Eingangssituation klar definiert und so die Schule stärker in ihr soziales Umfeld einbindet.

asdfg - Architekten - SFF - Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg Wettbewerb Preisträger
asdfg - Architekten - SFF - Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg Wettbewerb Preisträger
asdfg - Architekten - SFF - Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg Wettbewerb Preisträger
asdfg Architekten do-it-yourself Adventskranz 2013 Anleitung

DIY – DO-IT-YOURSELF ADVENSTSKRANZ 2013

Wohnungsumbau Mansteinstrasse

Die Wohnung in einem 1898-1899 erbauten denkmalgeschützten Etagenhaus im Hamburger Generalsviertel wird an die Bedürfnisse der neuen Eigentümer angepasst. Durch funktionale Neuorganisation der vier jeweil 16 bis 25m² grossen Haupträumen, sowie durch eine gezielte Verbindung von ehemals einseitig orientierten Zimmern, werden zusammenhängenden Wohnbereiche mit einer neuen räumlichen Grosszügigkeit geschaffen.
Die Küche wird an ihre ursprüngliche Position im hinteren Bereich der Wohnung zurück verlegt. Durch Verzicht auf das dort ehemals im Bereich hinter der Küche abgetrennte “Mädchenzimmer”, ensteht der räumliche Zusammenhang einer Wohnküche mit Belichtung von der Ost- und Westseite. Ein Durchbruch zum Nebenraum verbindet die Küche zusätzlich mit dem Arbeitszimmer. Es entsteht eine räumliche Durchkreuzung der Räume durch sich über die gesamte Breite erstreckende Einbauten. Auf platzsparende Art integrieren diese Abstellkammer und Stauraum, Platz für die Waschmaschine und die bestehende Gastherme, und schaffen zusätzlich einen Arbeitsbereich mit kleiner Bibliothek und weiteren sich in den Raum öffnenden Regalflächen.
Das fensterlose innenliegende Bad wird durch einen klaren geometrische Ausbau und durch gezielten Einsatz von Spiegeln an den Wandflächen optisch über die tatsächliche Grösse von nur 4m² hinaus erweitert.
Charakteristisch für die Wohnung wird das Zusammenspiel aus den vorhandenen charakteristischen Elementen der Gründerzeit und einer modernen und sachlichen Formensprache.

asdfg - Architekten - UWM - Wohnungsumbau -Mansteinstrasse - Generalsviertel - Hamburg
asdfg - Architekten - UWM - Wohnungsumbau -Mansteinstrasse - Generalsviertel - Hamburg

Haus am Hang am Phoenix See (Architektenmesse 2012)

Wie vereint man die Qualität der von Mittags bis in die Abendstunden einfallenden Sonne von Süden und Westen mit der notwendigen Abschirmung dieser an der Strassenseite gelegenen Rückzugsbereiche?
Wie kann die Sonnenterrasse ihrem Namen gerecht werden, und gleichzeitig den Panoramablick auf den angrenzenden Phoenixsee bieten, der sich auf der geschützten Nordseite ergibt?
Durch eine auf die besondere Lage zugeschnittene Gebäude-
geometrie, und durch gezielte Ausrichtung der jeweiligen Geschosse, werden die Vorteile der unterschiedlichen Seiten des Gebäudes optimal für das Haus am Hang eingesetzt.
Die Erschliessung im Erdgeschoss erfolgt durch den geschützten Vorplatz, der zudem als Carport für bis zu zwei Autos Platz bietet. Von hier ergibt sich schon vor dem Betreten des Gebäudes der Blick über das Naherholungsgebietes Phoenix-See.
Das Erdgeschoss ist grosszügig und offen, und wird durch den Verlauf der Aussenwand in unterschiedliche Zonen gegliedert. Die grosszügige Aussenterrasse orientiert sich Richtung Norden zum Garten und See, erhält jedoch aufgrund der so ausgerichteten Gebäudekubator auch Abendsonne aus Richtung Westen.
Im Inneren ermöglicht eine grosszügige Öffnung des 2-geschossigen Bereiches nach Süden einen sonnigen und dennoch geschützten, von der Strasse abgeschirmten Essplatz. Das Obergeschoss öffnet sich in Form einer Galerie zu diesem Luftraum, und bietet zudem Platz für 3 Schlafräume mit Morgensonne, 2 Bäder, sowie einen Freisitz mit tollem Ausblick auf den Phoenix-See. Das Gartengeschoss bietet zusätzlich zu den Kellerräumen Platz für einen grosszügiger Wellness- und Hobbybereich, der auch als Gästezimmer genutzt werden kann.

Mehr Informationen zur Architektenmesse unter
http://www.phoenixseedortmund.de/

asdfg - Architekten - HAH - Haus Am Hang - Phoenix See Dortmund - Architektenmesse
asdfg - Architekten - HAH - Haus Am Hang Phoenix See Dortmund Architektenmesse